EXECUTIVE BRIEF • 2026

KI-gestützte Prüfungen für Kommunen

Für Bürgermeister, Dezernate & Schulträger

Strategische Entscheidungsgrundlage – kompakt, sachlich, umsetzungsorientiert

Kurzfassung (Executive Summary)

Kommunale Schulträger stehen 2026 vor einer zentralen Herausforderung: Prüfungsqualität, Vergleichbarkeit und Fairness müssen über mehrere Schulen hinweg gesichert werden – bei steigender Arbeitsbelastung der Lehrkräfte und strengen DSGVO-Vorgaben.

KI-gestützte Prüfungswerkzeuge adressieren genau diesen Engpass, wenn sie als Prüfungs-Infrastruktur und nicht als Lernplattform eingesetzt werden.

Dieses Executive Briefing fasst Nutzen, Risiken und strategische Leitplanken zusammen.

1

Ausgangslage in Städten & Landkreisen

In vielen Kommunen zeigen sich ähnliche Muster:

  • Große Unterschiede im Anspruchsniveau von Klassenarbeiten
  • Hoher Zeitaufwand für Lehrkräfte bei Prüfungserstellung
  • Eingeschränkte Vergleichbarkeit zwischen Schulen
  • Abhängigkeit von informellen Materialsammlungen
  • Unsicherheit im Umgang mit digitalen Prüfungen

Diese Probleme sind systemisch – nicht durch einzelne Schulen lösbar.

2

Warum Prüfungen eine eigene Lösung benötigen

Digitale Lernplattformen sind für Übung und Training optimiert. Prüfungen folgen anderen Anforderungen:

Vergleichbarkeit statt Individualisierung
Transparenz statt Gamification
Ruhe statt Interaktivität
Nachvollziehbarkeit statt automatischer Bewertung

Viele bestehende Plattformen sind nicht für Leistungsbewertung konzipiert.

3

Rolle von KI im Prüfungsbereich

KI übernimmt keine pädagogischen Entscheidungen. Ihre Funktion ist strukturell:

  • Erstellung konsistenter Aufgabenformate
  • Unterstützung bei Niveauabstufungen
  • Variantenbildung (A/B-Versionen)
  • Reduktion des Vorbereitungsaufwands

Bewertung, Auswahl und Verantwortung bleiben vollständig bei den Lehrkräften.

4

Mehrwert für kommunale Schulträger

Prüfungsqualität

  • • Gemeinsame Strukturrahmen
  • • Geringere Niveauunterschiede

Entlastung

  • • Weniger Abstimmungsaufwand
  • • Mehr Zeit für Unterricht

Transparenz

  • • Klarere Bewertungsmaßstäbe
  • • Bessere Nachvollziehbarkeit
5

Datenschutz als Grundvoraussetzung (DSGVO)

Für Kommunen gilt:

🚫Keine personenbezogenen Schülerdaten
🚫Keine Lernprofile
🚫Kein Leistungs-Tracking

KI-Prüfungssysteme müssen Prüfungen ohne Schüler-Accounts und ohne Datenspeicherung ermöglichen.
Nur so sind sie rechtssicher und langfristig tragfähig.

6

KI-Prüfungen sind keine Zentralprüfungen

Häufige Sorge: Zentralisierung.

Wichtig:

  • KI schafft Struktur, keine Inhalte
  • Schulen behalten pädagogische Freiheit
  • Kommunen definieren Rahmen, keine Aufgaben

Das Modell ähnelt Bewertungsrichtlinien oder Schulbüchern – nicht zentralen Abschlussprüfungen.

7

Bewährter Einführungsansatz (Praxis)

1

Pilotphase

Mit ausgewählten Schulen

2

Evaluation

Akzeptanz, Zeitersparnis, Qualität

3

Anpassung

An kommunale Rahmenbedingungen

4

Skalierung

Schrittweise Ausweitung

8

Strategische Einordnung

Der Einsatz von KI im Prüfungsbereich ist für Kommunen:

keine kurzfristige Innovation

kein Experiment

eine Infrastrukturentscheidung

Ziel ist nicht mehr Technologie, sondern
mehr Fairness, Transparenz und Vertrauen.

Empfohlene Nutzung dieses Briefs

📄Download-PDF hinter Kontaktformular
🏛️Entscheidungsgrundlage für Ausschüsse
💬Gesprächsleitfaden für Dezernate
📧Versand an Schulleitungen zur Einordnung

Häufige Fragen von Kommunen & Schulträgern

Was ist der Zweck dieses Executive Briefs?
Dieses Dokument dient als strategische Entscheidungsgrundlage für kommunale Verantwortungsträger, nicht als Produktwerbung oder technische Anleitung.
Ersetzt KI Lehrkräfte oder Prüfungsentscheidungen?
Nein. KI unterstützt ausschließlich die strukturierte Erstellung von Prüfungen. Pädagogische Entscheidungen, Inhalte und Bewertungen verbleiben vollständig bei Lehrkräften.
Ist der Einsatz DSGVO-konform?
Ja, sofern das System ohne Schülerkonten arbeitet, keine personenbezogenen Daten speichert und keine Leistungsprofile erstellt. Diese Voraussetzungen sind für kommunale Nutzung zwingend.
Führt KI zu Zentralprüfungen?
Nein. Kommunen definieren Rahmen, nicht Inhalte. Schulen behalten ihre pädagogische Freiheit.
Für welche Schulformen ist dies relevant?
Für alle kommunalen Schulen mit Klassenarbeiten, insbesondere in der Sekundarstufe I.
Ist dies eine langfristige Lösung?
Ja. KI-gestützte Prüfungsinfrastruktur ist eine strukturelle Maßnahme, vergleichbar mit Bewertungsrichtlinien oder Lehrplänen.

Nächster Schritt

Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Strategiegespräch
(keine Produktdemo, keine Verpflichtung)

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